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San Andrés y Sauces
Die Gemeinde besteht aus den beiden Orten San Andrés und Los Sauces im Nordosten der Insel.
Zusammen haben sie ca. 5.500 Einwohner und eine Größe von 44 km2.
San Andrés ist das Bilderbuchdorf mit Kopfsteinpflaster, typischen alten kanarischen Häusern und
einem der herrlichsten Dorfplätze neben der Kirche. Ein Spaziergang durch die Gassen lohnt sich.
Los Sauces, oberhalb von San Andrés, erreicht man über die neu erbaute Los Tilos-Brücke, die sich über den Barranco del Agua spannt. Mit 357m ist es die längste Bogenbrücke Spaniens, und es soll der größte schwebende Brückenbogen Europas sein.
Die Umgebung von San Andrés und Los Sauces bietet touristische Höhepunkte, wie z.B. der Lorbeerwald mit dem Barranco del Agua und die spektakuläre Wanderung zu den Marcos y Corderos-Quellen.

Charco Azul
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Sehenswertes:
Los Sauces: Die Ortschaft selber mit 4400 Einwohnern hat keine besonderen touristischen Höhepunkt, dafür aber die Umgebung. Erwähnenswert ist die Iglesia de Nuestra Señora de Montserrat an der Plaza und das Wassermühlenmuseum, in welcher früher Gofiomehl her-gestellt wurde.
San Andrés: Malerischer typisch kanarischer Ort mit einem wunderschönen Dorfplatz neben der Iglesia de San Andrés Apóstol aus dem 16. Jh.. Von der oberen Straße aus kann man bis zur Küste hinunter gehen und dann, vorbei an dem alten Kalkofen, weiter bis zum Charco Azul.
Charco Azul: Hübsche Badeanlage mit Naturschwimmbecken, Felsterrassen und Restaurant.
Puerto Espíndola: Nördlich von San Andrés befindet sich dieser kleine Fischerhafen, an dem die Boote wegen der Steilküste per Kran ins Wasser gelassen werden müssen. In der benachbarten kleinen Rumfabrik Destilería del Valle wird das auf La Palma noch angebaute Zuckerrohr verarbeitet.
Los Tilos: Links vor der Brücke nach Los Sauces benutzt man die alte Straße, die durch den Barranco del Agua direkt zum Lorbeerwald führt und am Besucherzentrum endet. Die UNESCO erklärte 1983 das Gebiet zum Biosphärenreservat, weil es eine der faszinierenden Landschaften La Palmas ist. Von hier aus können kürzere und längere Wanderungen begonnen werden.
Mirador de las Barandas: Hinter dem Besucherzentrum beginnend führt ein schmaler Weg über ca. 700 Stufen hinauf zum Mirador. Herrlicher Blick über das Waldgebiet und Los Sauces.
Barranco del Agua: Vor der letzten Kurve zum Besucherzentrum zweigt ein deutlicher Pfad ab, der zunächst am Wasserkanal entlang verläuft und später direkt zum Barranco hinunter führt. Flechten, Moose, riesige Farne, Lianen und ständig plätscherndes Wasser aus den Felsspalten der nur wenige Meter breiten Schlucht verdeutlichen die üppige Vegetation. Der Weg bis zur hinteren Wand ist eine Kraxelei und auch nicht immer, insbesondere zur Regen-zeit, zu bewältigen, aber ein kurzes Stück ist stets möglich, und das lohnt sich auf jeden Fall.
Quellen Marcos y Cordero: Spektakuläre Wanderung in 1300 m Höhe, auf der 12 Tunnel durchwandert werden müssen, bis man die Quellen erreicht. Trittsicherheit, Taschenlampe, Regenkleidung und entsprechendes Schuhwerk sind unentbehrlich.
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